Historie
Grand Prix 4-Season

Service strongly recommended

Mein Regen-, Herbst- und Winterrad pfeift mal wieder auf dem letzten Loch. Die Reifen hart an der Verschleißgrenze, die Bremsbeläge schon deutlich darüber und die Felgen kurz davor. Hinzu kommt eine kaum noch funktionsfähige Hinterradbremse. Am Wochenende steht eine Runderneuerung an. Ein Satz Conti 4-Season liegt schon bereit. Brems- und Schaltzüge gibt es aus der Restekiste. Auch die verrosteten Speedplay-Zero-Pedale haben ihren Zenit überschritten. Hier kommt aus Kostengründen in Zukunft SPD-SL zum Einsatz. Außerdem gibt es für Herbst/Winter doppelt gewickeltes Lenkerband. Man wird ja auch nicht jünger. Als absolut Sorgenfrei entpuppten sich während der letzten Monate übrigens das 105-Tretlager (FC-5600) und der billige Ritchey-Steuersatz. Das hätte ich bei einer absoluten Nullpflege und fast 6.000 Regenkilometern wirklich nicht erwartet. Mit dem nun anstehenden Service sollte es bis Dezember reichen.

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Kaufempfehlung

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Nach nunmehr knapp 150 km mit den Continental Grand Prix 4-Season (28 mm) kann ich eine klare Kaufempfehlung aussprechen. Auf schlechten Straßen merkt man den Komfortunterschied deutlich. Früher musste ich ausweichen, mit den 4-Season bügel ich auch über größere Schlaglöcher einfach drüber - sehr angenehm. Auch auf Waldautobahnen machen die Reifen eine gute Figur. Auf guten Straßen hingegen - insbesondere bei Anstiegen und im Wiegetritt - fährt es sich naturgemäß etwas schwammiger als z.B. mit Continental 4000s oder Michelin Pro2Race. Hier werde ich ein wenig mit dem Luftdruck experimentieren. In den letzten Tagen war ich mit den empfohlenen 5,5 Bar unterwegs. Die Reifen vermitteln insgesamt einen extrem wertigen und robusten Eindruck ohne die Charakteristik des Rennrads zu versauen. Falls Rahmen und Gabel über genügend Platz verfügen, empfehle ich uneingeschränkt die Version in 28 mm, die real nur etwa 25 mm misst.

Winterreifen

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